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Dein HimmelEinstieg

Wie du an deine Geburtszeit kommst

Keine Geburtszeit zur Hand? Hier sind die besten Wege, sie herauszufinden, und was du tun kannst, wenn sie unauffindbar bleibt.

Von der Redaktion AstroMaster

Für dein Sonnenzeichen brauchst du nur dein Geburtsdatum. Aber sobald es um Mond und vor allem den Aszendenten geht, zählt die genaue Uhrzeit, der Aszendent wechselt etwa alle vier Minuten ein Grad. Keine Sorge, wenn du sie nicht im Kopf hast: Meist ist sie schneller gefunden, als du denkst.

Wo deine Geburtszeit steht

  1. Geburtsurkunde oder Stammbuch. Oft ist die Uhrzeit dort vermerkt, schau zuerst hier.
  2. Standesamt deines Geburtsorts. Du kannst eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister anfordern; in Deutschland ist die Uhrzeit dort in der Regel erfasst.
  3. Geburtsklinik / Krankenhaus-Archiv. Kliniken bewahren Geburtsunterlagen lange auf, eine kurze Anfrage lohnt sich.
  4. Eltern & Familie fragen. Erinnerungen, alte Kalender, Tagebücher oder das Babyalbum helfen oft weiter.

Du kennst sie nur ungefähr?

Auch eine grobe Uhrzeit ist wertvoll. Dein Mondzeichen stimmt dann fast immer; nur der Aszendent kann an der Grenze um ein Zeichen abweichen. Gib einfach deine beste Schätzung an, und verfeinere später, wenn du es genauer weißt.

Und wenn sie unauffindbar ist?

Dann machst du die Analyse trotzdem. Sonne und Lebenswegzahl sind sicher, dein Mond meist auch. Nur der Aszendent bleibt vorerst offen, kein Beinbruch. Profis nutzen dafür später ein Verfahren namens Rektifikation (das schauen wir uns ein anderes Mal an).

Kurz: Ohne Uhrzeit verlierst du nur ein Puzzleteil, nicht das ganze Bild.

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