Was die beiden mitbringen
Der Mond steht in der Überlieferung für Gefühl, Erinnerung und Geborgenheit, Mars für Tatkraft, Mut und Durchsetzung.
Beide gehören zu dir, ziehen aber in unterschiedliche Richtungen. Der Mond will manchmal einfach schützen, Mars will vorangehen. Bei dir stehen sich beide Seiten oft wie zwei eigene Stimmen gegenüber.
Was die Opposition daraus macht
Eine Opposition zählt hundertachtzig Grad Abstand, ähnlich stark wie eine Konjunktion, nur als Gegenüberstellung.
Mond und Mars stehen sich dabei im Tierkreis genau gegenüber. Bei dir heißt das: Dein Bedürfnis nach Geborgenheit und dein Drang zur Tat leben oft nacheinander, nicht gleichzeitig.
Wie es sich im Alltag zeigt
Du merkst es, wenn ein Streit mit jemand anderem dir zeigt, wie sehr du eigentlich nach vorne drängen willst.
Viele mit dieser Opposition finden Partner, die entweder viel kämpferischer oder viel ruhiger sind als sie selbst. Andere übernehmen für dich die Rolle, die du gerade nicht lebst, bis ihr euch darüber auseinandersetzt.
Wenn es gut läuft
Du lernst mit der Zeit, Schutz und Tatkraft selbst zu tragen, statt eine Seite nur im anderen zu bekämpfen.
Auseinandersetzungen werden dann zu einem echten Austausch statt zu einem stillen Kräftemessen. Beide Seiten bekommen so Platz in dir selbst.
Worauf du achten kannst
Oft lebst du zuerst nur eine Seite und schiebst die andere auf jemand anderen.
Hol dir Geborgenheit oder Tatkraft zurück, bevor sie nur noch im Streit mit anderen auftaucht. Balance heißt hier ein ruhiges Pendeln, kein ständiges Kräftemessen.
