Was die beiden mitbringen
Venus steht in der Überlieferung für Liebe, Schönheit und Zuneigung.
Mars steht für Tatkraft, Mut und Begehren. Bei dir stehen beide Kräfte einander genau gegenüber, jede zieht an einem eigenen Ende.
Was die Opposition daraus macht
Eine Opposition zählt hundertachtzig Grad Abstand und gilt in der Überlieferung als ähnlich stark wie die Konjunktion.
Venus und Mars fordern sich dabei gegenseitig heraus, statt sich zu ergänzen. Bei dir heißt das: Zärtlichkeit und Begehren werden immer wieder neu verhandelt.
Wie es sich im Alltag zeigt
Du kennst Partnerschaften, in denen du die ruhige Seite lebst und der andere die stürmische, oder umgekehrt.
Manchmal suchst du dir jemanden, der genau das auslebt, was du selbst zurückhältst. Andere mit diesem Aspekt pendeln zwischen Phasen großer Nähe und Phasen, in denen sie lieber allein handeln.
Wenn es gut läuft
Du lernst, beide Seiten als deine eigenen anzuerkennen, statt sie nur bei anderen zu suchen.
Mit der Zeit gelingt dir ein ruhiges Pendeln zwischen Zärtlichkeit und Tatkraft. Beziehungen werden dadurch lebendiger, weil beide Seiten Raum bekommen.
Worauf du achten kannst
Oft lebst du zuerst nur eine Seite und schiebst die andere auf jemand anderen.
Hol dir Begehren oder Zärtlichkeit zurück, je nachdem, was du gerade vermeidest. Balance heißt hier nicht Stillstand, sondern ein bewusster Wechsel zwischen beiden Polen.
