Von der Redaktion AstroMaster
Über den Tod spricht man nicht gern. Dabei ist er der ehrlichste Ratgeber, den wir haben. Denn die Angst vor dem Tod ist meist auch eine Angst vor dem Leben: vor dem Risiko, vor dem Sichtbarwerden, vor der eigenen Größe.
Viele sterben mit 25, und werden mit 85 begraben
Gemeint ist nicht der biologische Tod, sondern das stille Aufhören: wenn jemand keine neuen Wege mehr geht, keine Träume mehr wagt, nur noch funktioniert. Sicherheit fühlt sich an wie Leben, ist aber oft nur ein langsames Ausblenden.
Endlichkeit macht wach
Wer sich bewusst macht, dass die Zeit begrenzt ist, trifft andere Entscheidungen. Die Frage auf dem Sterbebett ist selten „Warum habe ich so viel riskiert?", sondern fast immer „Warum habe ich mich nicht getraut?" Diese vorweggenommene Reue ist einer der stärksten Antriebe, die es gibt.
Heute nutzen
- Memento mori. Erinnere dich kurz täglich: Diese Zeit ist nicht unendlich.
- Der Sterbebett-Test. Wird mir das hier in 40 Jahren wichtig gewesen sein, oder die mutige Entscheidung, die ich gerade aufschiebe?
- Eine mutige Sache. Tu heute eine Sache, die du aus Angst aufschiebst, klein zählt auch.
Der Tod nimmt dem Leben nicht den Sinn. Er gibt ihn zurück.
