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InnenweltEinstieg

Was ist innere Ruhe wirklich?

Innere Ruhe ist nicht bloßes Nichtstun oder Dauerentspannung. Sie ist etwas ganz anderes, und sie ist erlernbar.

Von der Redaktion AstroMaster

„Innere Ruhe? Klar, wenn ich auf dem Sofa liege und nichts muss." So denken die meisten. Doch das ist Entspannung, nicht innere Ruhe. Wahre innere Ruhe hat mit Nichtstun wenig zu tun.

Was innere Ruhe nicht ist

  • Nicht Dauerentspannung, die gibt es nicht, das Leben hat Wellen.
  • Nicht Gefühllosigkeit, du sollst weiter alles fühlen.
  • Nicht Rückzug, du kannst mitten im Trubel ruhig sein.

Was sie wirklich ist

Innere Ruhe ist die Fähigkeit, nicht von jedem Reiz sofort mitgerissen zu werden. Ein kleiner Abstand zwischen dem, was passiert, und deiner Reaktion. In diesem Abstand liegt deine Freiheit: Du reagierst nicht mehr nur, du wählst.

Sie entsteht nicht, indem du Gedanken und Gefühle wegdrückst, sondern indem du ihnen zusehen kannst, ohne dich mit ihnen zu identifizieren. Der Sturm tobt, aber du stehst im Auge des Sturms.

Wie du sie aufbaust

  1. Den Abstand bemerken. Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Moment, finde ihn.
  2. Atmen statt reagieren. Ein bewusster Atemzug verlängert diesen Moment.
  3. Beobachten lernen. „Da ist Wut" statt „Ich bin wütend", das schafft Distanz.
  4. Üben im Kleinen. Ruhe wächst in Alltagsmomenten, nicht nur auf dem Meditationskissen.

Innere Ruhe ist kein Ort, an dem nichts passiert. Es ist ein Stand in dir, von dem aus alles passieren darf, ohne dich umzuwerfen.

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