Was die beiden mitbringen
Der Mond steht in der Überlieferung für Gefühl, Erinnerung und Geborgenheit, Venus für Liebe, Schönheit und Wertschätzung.
Beide gehören zu dir, ziehen aber in unterschiedliche Richtungen. Der Mond will sich manchmal einfach zurückziehen, Venus will Gesellschaft und Austausch. Bei dir stehen sich diese beiden Wünsche oft wie zwei eigene Stimmen gegenüber.
Was die Opposition daraus macht
Eine Opposition zählt hundertachtzig Grad Abstand, ähnlich stark wie eine Konjunktion, nur als Gegenüberstellung.
Mond und Venus stehen sich dabei im Tierkreis genau gegenüber. Bei dir heißt das: Geborgenheit suchst du oft bei dir selbst, während Schönheit und Anziehung dir eher über andere Menschen begegnen.
Wie es sich im Alltag zeigt
Du merkst es, wenn du erst durch eine andere Person wieder merkst, wie sehr du Nähe eigentlich brauchst.
Viele mit dieser Opposition finden Partner, die ihnen Geselligkeit oder Geborgenheit vorleben, je nachdem, was gerade fehlt. Andere übernehmen für dich die Rolle, Schönheit und Leichtigkeit in euren Alltag zu bringen.
Wenn es gut läuft
Du lernst mit der Zeit, Geborgenheit und Geselligkeit selbst zu tragen, statt beides nur bei anderen zu suchen.
Beziehungen werden dann zu einem echten Austausch statt zu einer stillen Aufgabenteilung. Beide Seiten bekommen so Platz in dir selbst.
Worauf du achten kannst
Oft lebst du zuerst nur eine Seite und schiebst die andere auf jemand anderen.
Hol dir Geborgenheit oder Geselligkeit zurück, bevor sie nur noch bei anderen stattfindet. Balance heißt hier ein ruhiges Pendeln, kein ständiges Abgeben.
